Kollmar & Jourdan

Schmuckfabrikgebäude von 1900

Das Kollmar & Jourdan-Haus ist ein denkmalgeschütztes ehemaliges Fabrikgebäude der Kollmar & Jourdan AG in der Südweststadt von Pforzheim. Hier finden sich das Technische Museum der lokalen Schmuck- und Uhrenindustrie, die Pforzheim Galerie und die Carlo Schmid Schule Pforzheim des Internationalen Bundes.

Das Fabrikgebäude wurde zwischen 1901 und 1910 nach Plänen des Architekturbüros Hermann Walder gebaut und beherbergte bis 1977 eine Schmuck- und Bijouterie-Manufaktur. Ein besonderes Jugendstil-Merkmal ist die mit farbig glasierten Sichtziegeln verkleidete Straßenseite des Gebäudes. Die außergewöhnliche Farbgestaltung zeigt hellgrüne Wandflächen unterbrochen von blassweißen und bräunlichen Tönen. Das Eckgebäude Bleichstraße und Hans-Meid-Straße wurde 1922 nach Plänen des Architekturbüros Hermann Walder als Kontorhaus für Kollmar Jourdan gebaut. An der Bleichstraße stellen fünf figürliche Reliefbüsten in allegorischer Form die fünf Erdeile dar: Afrika, Australien mit Känguru, Europa, Asien, Amerika – jeweils gekennzeichnet durch volkstümlichen Schmuck.

Das Konzept lebt von der Revitalisierung der historischen Bausubstanz einerseits und der Belebung und Verbindung des Areals innerhalb der Bebauung andererseits. In den denkmalgeschützten Gebäuden entsteht ein vielseitiges Gebäudeensemble mit einem Nutzungsmix aus Einzelhandel, Gastronomie, Büro, Museum und Ausstellungsflächen.

Projektart:
Revitalisierung einer ehemaligen
Schmuckfabrik

Größe:
10.000 m²

Nutzung:
Umfunktionierung als Geschäfts- und
Bürohaus

Pforzheim:
Bleichstraße 81

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1 Schmuckstück aus der Epoche des Jugendstiles; fein sanierte Außenfassade mit reichen Details

2 Im Original saniertes Treppenhaus

3 Sanierte Innenräume beherbergen heute ein Museum

4 Kommunikationsagentur